Eisenbahnanlage aus Klemmbausteinen

Projekt Eisenbahnanlage aus Klemmbausteinen


Vorgeschichte
Ich bin leidenschaftlicher Opa, baue mit LEGO-Steinen seit frühester Kindheit und habe nach vielen Jahrzehnten der Abstinenz von diesen Steinen vor einigen Jahren einen Schienenkreis mit Lego-Zug bekommen. Daraus ist in den Folgejahren durch stetige Erweiterungen und Zukauf eine sehr große Eisenbahnanlage mit mehr als 14 Zügen, Gleisen mit weit mehr als 100 Metern Strecke und vielen Häusern und Fahrzeugen geworden. Diese Eisenbahnanlage habe ich jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit am früheren Wohnort aufgebaut und es wurde mit der Familie, Freunden, interessierten Gästen und Eingeladenen gespielt und gebaut. Zuletzt stand die Anlage auf nur noch 30 m² Fläche zwei Jahre lang aufgebaut und wurde ständig besucht, bespielt und weiter gebaut.
Nach unserem Umzug nach Haßlinghausen ist nunmehr alles trocken und teilzerlegt in Kisten verpackt und schlummert schon länger als zwei Jahre in einem Lager. Das damalige Vereinshaus mit der Möglichkeit des Aufbaus und Bespielens für die Öffentlichkeit und uns steht uns nicht mehr zur Verfügung. Die Sehnsucht ist sehr groß, diese Eisenbahnanlage mit ihrer Stadt wieder aufzubauen und als soziales Projekt für jedermensch zu öffnen. Dafür wurde am 24.01.2026 die Samstaggemeinschaft mit Christian Terhöven aktiviert. Konkret wurde dort nach Mitmachenden und Räumen gesucht.

Stand der Planung bis jetzt
Die Gemüsescheune Elfringhausen hat sich durch ihren Inhaber Daniel bereiterklärt, der Gemeinschaft kostenlos eine aktuell etwas 80 m² große Fläche in einem der Gewächshäuser zur Verfügung zu stellen. Die Eisenbahnanlage soll auf diese Weise ein Teil des reichhaltigen Angebots der Gemüsescheune als Hofladen, Gastronomiebetrieb, Eventlocation und Kinderspielplatz werden. Es sind bisher fünf Tische mit den Maßen ca. 200 x 75 cm vorhanden. Das reicht natürlich aktuell nicht aus, um eine schöne Anlage zu Basteln und Spielen aufzubauen.


Das Vorhaben
Ob dort in der Gemüsescheune oder in einem Ladenlokal, Vereinsheimzimmer oder wo auch immer, es soll eine Eisenbahnanlage mit Stadt von allen Menschen aufgebaut werden, die gern mit den Steinen basteln, etwas bauen wollen und die Anlage stets erweitern und pflegen möchten. Die Anlage soll bewusst für die Öffentlichkeit, zumindest zeitweise, geöffnet werden. Ansonsten gilt, dass jede/r mitmachen kann, die/der Spaß am Bauen hat. Alter und Geschlecht sind dabei völlig egal.

Ich investiere dafür die gesamte Anlage mit einem Wert von mehreren tausend Euro und wünsche mir, dass von den Mitmachenden weitere Steine mitgebracht oder gespendete Steine eingesammelt werden. Gleiches gilt z.B. für die nötigen Tische, Platten und abschließbare Schränke. Doch all das kann man noch besprechen, wenn man sich die ersten Male trifft.

Das Ganze soll eine einfache Bürgerinitiative werden, die das Ziel hat, gemeinschaftlich eine Bereicherung für das soziale Angebot in der Region Gevelsberg, Sprockhövel und Hattingen aufzubauen und zu unterhalten.

Ein erstes Treffen soll in Kürze vor Ort stattfinden. Interessierte dürfen sich gern bei mir melden.

Kontakt:
Carsten Koch Mail: info ät carstenkoch Punkt com
Facebook: https://www.facebook.com/autorcarstenkoch/
Telefonnummer gibt es nach Kontakt durch Messenger oder Mail.

Texte zu Musik formen

Es gab in mir nicht nur diesen einen Traum des selbst Schreibens, seitdem ich lesen kann. Ich bin mit Musik aufgewachsen und hatte schon sehr früh damit begonnen, mir eigene Musik auszudenken. Woran ich jedoch scheiterte, war die Unkenntnis von Notenlese und -schreiben, sowie der völligen Unfähigkeit, ein Musikinstrument spielen zu lernen. Da geht es mir wie mit dem Tanzen. Immer neue Versuche, immer neues Scheitern.

Doch dann kam eines Tages mit dem Zeitalter der Computer die Software „Dance eJay“ auf den Markt und in meine Hände. Erste Versuche des Zusammenstellens einzelner Passagen und Instrumente führten zu „Hits im Freundeskreis“. Da zu dieser Zeit jedoch niemand mehr in Discotheken und Clubs ging, um dort einem DJ eine CD mit meiner Musik in die Hand zu drücken, verschwanden die ersten Versuche wieder in den Tiefen der Festplatten.

Die Software entwickelte sich, ich entwickelte mich, irgendwann kamen wir wieder zusammen. Zwischendurch lernte ich Musiker kennen, die mit meinen Texten nichts anfangen konnten, weil sie kein Versmaß hatten, sprachlich nicht in eine Melodie passten oder nicht ins Programm oder in die Zeit.

Aktuell passte es bei mir, ich bearbeitete einige alte Texte und siehe da, es gab mithilfe neuer Software, neuen Samplingmethoden und vielen Befehlen bis zur letzten Feineinstellung die „neue Musik aus alten Texten. Es folgen nun einige Beispiele, die selbstverständlich auf das „viral gehen“ warten. Man(n) gönnt sich ja sonst nichts.

Viele meiner eher lyrisch gedachten Texte sollten nicht nur gelesen, sondern auch mit Musik vorgetragen werden. Dieser Wunsch und die ersten Handlungen mit Software und am Rechner entstanden bereits 1997. Erschaffen wurde damals der Song „Colorful World“, gefolgt von weiteren und leider inzwischen verloren gegangenen „Hits im Hinterzimmer“.
Dank des Fortschritts in meiner texterischen Fortbildung und Weiterentwicklung verschiedener Software gab es hin und wieder neue Songs auf der Basis meiner in das Versmaß umgeschriebenen Texte.
Ich arbeite aktuell daran, die Noten zu diesen und weiteren Songs auszuarbeiten. Die notwendigen rechtlichen Hinweise und den nüchternen Hintergrund gibt es HIER nachzulesen.

„Colorful World“ basiert auf dem einfachen Text „Kiss me under the rainbow“ aus dem Jahr 1989. Ein damals noch sehr holperiger Text, umgeschrieben 2024 und dann als Songprojekt in die Welt entlassen.

„Mein letzter Tag“ ist der in ein Lied umgeschriebene Text „Heute ist mein letzter Tag“. Diese Geschichte lese ich traditionell am Ende meiner Lesungen, um mein Publikum sanft und fröhlich mitsamt ihrem unweigerlich folgenden Beifall heimwärts zu entlassen. Das Lied ist mir wuchtiger gelungen, als ich je gehofft hatte. Und ich habe mich zugunsten einer weiblichen Stimme tatsächlich gegen eine rauchige Männerstimme entschieden. Doch die kommt nun, keine Sorge.

„Friends Of My Life“ ist ganz frisch aus 2026 und eine Hymne an die Freunde meiner Kindheit und Jugend. Der Text spricht für sich und ja, ich vermisse sie, diese kleine Familie aus der Not geboren.

„Nur?“ ist das Ergebnis einer kleinen Liebesgeschichte mit dem Titel „Nur“ aus dem allerersten Buch, das ich noch selbst in einer kleinen Druckerei drucken ließ.

Und wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, wie sich die Geschichte um mein Leben und meinen Körper zugetragen hat, hören Sie gern hin und singen Sie gern mit. Wichtig ist es am Ende doch, sich nicht allzu ernst zu nehmen. Solidaritätsbekunden sind willkommen.

Liedtext:
1959 – kalter Wind, heißer Wein
Irgendwo dazwischen… sollte ich sein

Werkstatt läuft, kein Blick zurück
Gott baut Leben Stück für Stück
Arme, Beine, Herz und Haut
Alles wird hier schnell gebaut
Seelen warten, eingepackt
Bis der erste Atem knackt

Kurz vor Weihnacht, Zeit wird knapp
Jeder Handgriff sitzt im Takt
Doch am Ende bleibt noch was
Keiner weiß so recht, wie das passt
Teile wild, nicht schön sortiert
Doch ein Kopf, der funktioniert

„Hey Chef, was machen wir damit?“
„Sieht nicht aus wie’n großer Hit…“

Und Gott sagt: „Komm, wir seh’n mal zu
Schick ihn runter – Augen zu
Aus dem Chaos, laut und wild
Wird vielleicht ein neues Bild!“
Kein Entwurf, kein Meisterplan
Nur ein Fehler… der was kann
Und ich schrei in diese Welt hinein:
Ich bin genau so – und das bleibt leider mein!

Zusammengebaut, rausgeschickt
Keiner, der das ganz durchblickt
Zu viel Ecken, zu viel Krach
Doch genau das macht mich wach
Nicht perfekt und nie geschniegelt
Doch ich hab mein Ding besiegelt

Vielleicht war’s nie perfekt gedacht
Vielleicht hat grad das mich gemacht
Kein System, das mich verbiegt
Weil in mir noch Freiheit liegt
Und wenn ich fall, dann fall ich echt
Kein Plan – doch auch kein Fake-Gefecht!

Und Gott sagt: „Komm, wir seh’n mal zu
Schick ihn runter – Augen zu
Aus dem Chaos, laut und wild
Wird vielleicht ein neues Bild!“
Kein Entwurf, kein Meisterplan
Nur ein Fehler… der was kann
Und ich schrei in diese Welt hinein:
Ich bin genau so – und das bleibt leider mein!

Ein Haufen Teile, nie geschniegelt
Doch ich hab mein Ich besiegelt
Was daraus wird? – Ich leb es laut:
Ich bin der Fehler, der sich traut.

Und Gott sagt: „Komm, wir seh’n mal zu
Schick ihn runter – Augen zu
Aus dem Chaos, laut und wild
Wird vielleicht ein neues Bild!“
Kein Entwurf, kein Meisterplan
Nur ein Fehler… der was kann!

Meine Projekte

Inhaltsverzeichnis
Der Erbsenprinz
Gemeinschaftslesungen
Kolumne
Musikalische Umsetzung
Die Eisenbahnanlage

Der Erbsenprinz

Anfangs schrieb ich Metaphern und Märchen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es zwar die berühmte Prinzessin auf der Erbse gibt, keineswegs jedoch den Prinzen, der so empfindsam ist, dass er mit der Welt nicht zurecht kommt. Als Gegenpol zu dieser Ungerechtigkeit wurde im Jahr 1998 der Begriff des Erbsenprinzen geboren.

Wie es dann so häufig bei mir passiert, hat sich dann dieser Gedanke verselbständigt. Der Erbsenprinz wurde zur Marke für Märchenhaftes, Gemeinschaftslesungen und manche Kuriosität. Doch auch Lehrreiches wie das Coaching von Autorinnen und Autoren ist unter diesem Namen entstanden.

Das Projekt Erbsenprinz ist auch deutschlandweit die Marke für den „Akustischen Weihnachtskalender“, der am 01.12.2012 zum ersten Mal erschienen ist. Dieser Hörkalender, der bislang ohne Pressebericht im achten Jahr läuft und jedes Jahr mehr Zuhörer erreicht, wird mit selbst geschriebenen Gedichten und Geschichten der mitmachenden Autorinnen und Autoren befüllt. Mit zuletzt mehr als 40.000 Zuhörern in 2018 ist dieser Kalender ein großartiges und erfüllendes „Ohne Geld-Projekt“ des Erbsenprinzen. Denn niemand muss für den Hörgenuss bezahlen oder bekommt Geld dafür.

Neugierig geworden? Dann folgen Sie bitte dem Link zum Erbsenprinzen.
https://www.erbsenprinz.de




Gemeinschaftslesungen

Ich bin ein großer Freund und Förderer von Gemeinschaftslesungen. Solche Lesungen werden von mindestens zwei und nach oben hin unbegrenzter Autorenzahl gestaltet. Das hat viele Vorteile und nur für eine Person einen kleinen Nachteil, den ich gern zuerst nennen will. Der diese Lesungen organisierende Mensch hat einen Auftrittsplan zu erstellen und übernimmt meist die zentrale Werbung. Vielleicht auch die Moderation, aber das ist ja kein Nachteil, finde ich.

Die Vorteile sind für Autorinnen und Autoren, dass niemand allein alles machen muss und für lernbegierige Schreibende ganz viel zum Abschauen und Impulse bekommen passiert. Man tauscht sich aus, lernt voneinander und vernetzt sich.

Die absolut großartigen Vorteile für das Publikum sind eine kurzweilige Mischung an Stimmen, Vortragskünsten und Buchvorstellungen, sowie auf einen Schlag viele Bücher im Angebot auf dem Büchertisch.

Jetzt könnte man viel über Buchverkäufe und Lesungszeiten diskutieren. Tatsache ist jedoch, dass meine Gemeinschaftslesungen für alle Beteiligten sehr viel Spaß und weiteren Nutzen eingebracht haben.

Da ich niemals Geld für Lesungen dieser Art nehme und der Erlös aus einem eventuell herumgehenden Hut für die anderen Autorinnen und Autoren bleibt (oder komplett gespendet wird), kann letztendlich nur die Heftigkeit des Beifalls ein Maß für meinen Gewinn sein. Und die schlichte Tatsache, dass sich immer wieder die gleichen Schreibenden melden, wenn ich zu einer solchen Lesung aufrufe. Sie bringen dann auch immer wieder neue „Mitglieder“ der Erbsenprinz-Gemeinschaft mit.

Wenn Sie jetzt also Lust auf eine solche Lesung, vielleicht sogar zu einem besonderen Thema haben, dann fragen Sie mich einfach mal.

Kolumne

Für gut ein Jahr erschien im Langerfelder Dorfblatt meine Kolumne „Schorses Nach(t)gedanken“. Blicke auf den Stadtteil, die Menschen darin und natürlich mit Seitenhieben und kleinen Sticheleien gegen die kleinen und großen Unzulänglichkeiten der „Moppertaler“ (Die am weitesten verbreitete und mit viel Energie und Liebe gepflegte Eigenschaft der Wuppertaler ist das Moppern gegen alles Neue und die Obrigkeit. Es wird von Auswärtigen vermutet, dass den Wuppertaler Kindern bei der Geburt nicht nur der sagenumwobene Regenschirm mitgegeben, sondern auch aufgrund des vielen Regens im Tal auch gleich die Eigenschaft des Mopperns verliehen wird.).