Der Autor


Was soll man über sich schreiben, das andere Menschen interessiert?

Nun ja, ich wurde 1959 in Hannover geboren und lebe jetzt in einem wunderbaren Stadtteil Wuppertals.

Lesen war schon immer meine Leidenschaft und das Schreiben war nur deshalb mühsam, weil meine Gedanken schneller davon liefen, als die Hand mit der Niederschrift hinterher kam. Das änderte sich, als die Computer mit ihren leichtgängigen Tastaturen Deutschland eroberten.

Dennoch war es schwierig, die ganzen Erfahrungen und Geschichten, die sich in meinem Kopf die Türklinke in die Hand gaben, in wohlfeile und vor allen Dinge lesbare Worte und Sätze zu verpacken. Mein Anspruch war sehr hoch und daran scheiterte ich. Bis ich 1999 an einem thematisch völlig anderem Seminar teilnahm und dort gab es eine Initialzündung für das Schreiben von Metaphern. Seitdem läuft es, kann ich heute sagen.

Schrieb ich anfangs noch therapeutisch allein für mich, stellte ich mich später der Öffentlichkeit und schreibe heute nur noch für die Präsentation des Verfassten. Mir macht inzwischen das Vorlesen live und vor Ort mehr Spaß als das Veröffentlichen.



Die Themen haben sich ebenfalls verändert und so blicke ich inzwischen auf weit mehr als 150 Kurzgeschichten und Gedichte zurück, von denen viele noch nie gelesen wurden, geschweige denn das Licht der Öffentlichkeit in einem Buch erblickt haben.

Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich nicht vom Schreiben leben muss und mich Einnahmen durch Buchverkäufe und Ranglisten nicht interessieren. Ich erfreue mich vielmehr daran, wenn jemand ein Buch erworben hat, um sich oder andere damit zu beglücken. Den Verkaufspreis habe ich derart festgelegt, dass kein Gewinn entsteht. Und ich habe riesigen Spaß daran, dass Menschen mir zuhören und über die Geschichten lachen oder nachdenken.

Hauptberuflich bin ich als Begleiter für Menschen in schwierigen Lebenslagen tätig. Ehrenamtlich engagiere ich mich für die Musik und meinen Stadtteil. Ich bin sehr zufrieden verheiratet und natürlich schon Großvater. Aber das ist eine andere Geschichte.

Was mir wichtig ist, schreibe ich auf und spreche öffentlich darüber. Ob als kleinen Beitrag bei facebook oder als Geschichte gegen Rassismus, Terrorismus oder Ungerechtigkeiten des Alltag, ich lasse es heraus. Ich bin der ganz klaren Meinung, dass wir Autoren lauter gegen rechtes Gedankengut schreiben und vorlesen müssen, damit der Lärm der (un)rechten Parolen weniger gehört wird.



Um es mit John Lennon zu sagen: „Give peace a chance!“