Meine Projekte

Inhaltsverzeichnis
Der Erbsenprinz
Gemeinschaftslesungen
Kolumne
Musikalische Umsetzung
Die Eisenbahnanlage

Der Erbsenprinz

Anfangs schrieb ich Metaphern und Märchen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es zwar die berühmte Prinzessin auf der Erbse gibt, keineswegs jedoch den Prinzen, der so empfindsam ist, dass er mit der Welt nicht zurecht kommt. Als Gegenpol zu dieser Ungerechtigkeit wurde im Jahr 1998 der Begriff des Erbsenprinzen geboren.

Wie es dann so häufig bei mir passiert, hat sich dann dieser Gedanke verselbständigt. Der Erbsenprinz wurde zur Marke für Märchenhaftes, Gemeinschaftslesungen und manche Kuriosität. Doch auch Lehrreiches wie das Coaching von Autorinnen und Autoren ist unter diesem Namen entstanden.

Das Projekt Erbsenprinz ist auch deutschlandweit die Marke für den „Akustischen Weihnachtskalender“, der am 01.12.2012 zum ersten Mal erschienen ist. Dieser Hörkalender, der bislang ohne Pressebericht im achten Jahr läuft und jedes Jahr mehr Zuhörer erreicht, wird mit selbst geschriebenen Gedichten und Geschichten der mitmachenden Autorinnen und Autoren befüllt. Mit zuletzt mehr als 40.000 Zuhörern in 2018 ist dieser Kalender ein großartiges und erfüllendes „Ohne Geld-Projekt“ des Erbsenprinzen. Denn niemand muss für den Hörgenuss bezahlen oder bekommt Geld dafür.

Neugierig geworden? Dann folgen Sie bitte dem Link zum Erbsenprinzen.
https://www.erbsenprinz.de




Gemeinschaftslesungen

Ich bin ein großer Freund und Förderer von Gemeinschaftslesungen. Solche Lesungen werden von mindestens zwei und nach oben hin unbegrenzter Autorenzahl gestaltet. Das hat viele Vorteile und nur für eine Person einen kleinen Nachteil, den ich gern zuerst nennen will. Der diese Lesungen organisierende Mensch hat einen Auftrittsplan zu erstellen und übernimmt meist die zentrale Werbung. Vielleicht auch die Moderation, aber das ist ja kein Nachteil, finde ich.

Die Vorteile sind für Autorinnen und Autoren, dass niemand allein alles machen muss und für lernbegierige Schreibende ganz viel zum Abschauen und Impulse bekommen passiert. Man tauscht sich aus, lernt voneinander und vernetzt sich.

Die absolut großartigen Vorteile für das Publikum sind eine kurzweilige Mischung an Stimmen, Vortragskünsten und Buchvorstellungen, sowie auf einen Schlag viele Bücher im Angebot auf dem Büchertisch.

Jetzt könnte man viel über Buchverkäufe und Lesungszeiten diskutieren. Tatsache ist jedoch, dass meine Gemeinschaftslesungen für alle Beteiligten sehr viel Spaß und weiteren Nutzen eingebracht haben.

Da ich niemals Geld für Lesungen dieser Art nehme und der Erlös aus einem eventuell herumgehenden Hut für die anderen Autorinnen und Autoren bleibt (oder komplett gespendet wird), kann letztendlich nur die Heftigkeit des Beifalls ein Maß für meinen Gewinn sein. Und die schlichte Tatsache, dass sich immer wieder die gleichen Schreibenden melden, wenn ich zu einer solchen Lesung aufrufe. Sie bringen dann auch immer wieder neue „Mitglieder“ der Erbsenprinz-Gemeinschaft mit.

Wenn Sie jetzt also Lust auf eine solche Lesung, vielleicht sogar zu einem besonderen Thema haben, dann fragen Sie mich einfach mal.

Kolumne

Für gut ein Jahr erschien im Langerfelder Dorfblatt meine Kolumne „Schorses Nach(t)gedanken“. Blicke auf den Stadtteil, die Menschen darin und natürlich mit Seitenhieben und kleinen Sticheleien gegen die kleinen und großen Unzulänglichkeiten der „Moppertaler“ (Die am weitesten verbreitete und mit viel Energie und Liebe gepflegte Eigenschaft der Wuppertaler ist das Moppern gegen alles Neue und die Obrigkeit. Es wird von Auswärtigen vermutet, dass den Wuppertaler Kindern bei der Geburt nicht nur der sagenumwobene Regenschirm mitgegeben, sondern auch aufgrund des vielen Regens im Tal auch gleich die Eigenschaft des Mopperns verliehen wird.).

Der Autor

Sofalesung


Was soll man über sich schreiben, das andere Menschen interessiert?

Nun ja, ich wurde 1959 in Hannover geboren und lebe jetzt in einem wunderbaren Stadtteil Sprockhövels. Das ist im Bermuda-Dreieck zwischen Hagen, Bochum und Wuppertal.

Lesen war schon immer meine Leidenschaft und das Schreiben war nur deshalb mühsam, weil meine Gedanken schneller davon liefen, als die Hand mit der Niederschrift hinterher kam. Das änderte sich, als die Computer mit ihren leichtgängigen Tastaturen Deutschland eroberten.

Dennoch war es schwierig, die ganzen Erfahrungen und Geschichten, die sich in meinem Kopf die Türklinke in die Hand gaben, in wohlfeile und vor allen Dinge lesbare Worte und Sätze zu verpacken. Mein Anspruch war sehr hoch und daran scheiterte ich. Bis ich 1999 an einem thematisch völlig anderem Seminar teilnahm und dort gab es eine Initialzündung für das Schreiben von Metaphern. Seitdem läuft es, kann ich heute sagen.

Schrieb ich anfangs noch therapeutisch allein für mich, stellte ich mich später der Öffentlichkeit und schreibe heute nur noch für die Präsentation des Verfassten. Mir macht inzwischen das Vorlesen live und vor Ort mehr Spaß als das Veröffentlichen.

Die Themen haben sich ebenfalls verändert und so blicke ich inzwischen auf weit mehr als 150 Kurzgeschichten und Gedichte zurück, von denen viele noch nie gelesen wurden, geschweige denn das Licht der Öffentlichkeit in einem Buch erblickt haben.

Alle Blumen wollen leben

Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich nicht vom Schreiben leben muss und mich Einnahmen durch Buchverkäufe und Ranglisten nicht interessieren. Ich erfreue mich vielmehr daran, wenn jemand ein Buch erworben hat, um sich oder andere damit zu beglücken. Den Verkaufspreis habe ich derart festgelegt, dass kein Gewinn entsteht. Und ich habe riesigen Spaß daran, dass Menschen mir zuhören und über die Geschichten lachen oder nachdenken.

Weihnachtslesung

Hauptberuflich bin ich als Begleiter für Menschen in schwierigen Lebenslagen tätig. Ehrenamtlich engagiere ich mich für die Musik und mein Lebensumfeld. Ich bin sehr zufrieden verheiratet und natürlich schon Großvater. Aber das ist eine andere Geschichte.

Was mir wichtig ist, schreibe ich auf und spreche öffentlich darüber. Ob als kleinen Beitrag bei facebook oder als Geschichte gegen Rassismus, Terrorismus oder Ungerechtigkeiten des Alltag, ich lasse es heraus. Ich bin der ganz klaren Meinung, dass wir Autoren lauter gegen rechtes Gedankengut schreiben und vorlesen müssen, damit der Lärm der (un)rechten Parolen weniger gehört wird.

In meinem umfangreichen Koffer voller Fähigkeiten befinden sich allerdings nicht nur zum Lachen bringende fröhliche und musikalische Abende, sondern auch ernste und sehr wichtige Mitmachangebote zu gesundheitlichen und gesellschaftlichen Themen. Auch wenn es erst einmal sehr trocken wirkt, können Sie sich darauf verlassen, dass ich auch schwierige Themen unterhaltsam und mitreißend präsentiere.

Egal aus welchem Grund Sie mich buchen, ich bin jeden Cent Ihrer Spende wert. Denn zur größten Überraschung neuer Auftraggebenden kosten meine Engagements „nur“ eine zu vereinbarende Spende an eine gemeinnützige Organisation meiner Wahl.

Sprecher
Foto: Just You

Außerdem bin ich der Erfinder des Begriffs „Moppertaler“, mit dem ich die ewig maulenden und gegen alles Neue moppernden Wuppertaler Einwohner bezeichne. Lesen Sie gern dazu Kommentare in den Beiträgen der Medien und Sie werden feststellen, dass Wuppertaler Kinder keineswegs mehr mit einem Regenschirm auf die Welt kommen, sondern mit einem Schild vor dem Kopf auf dem „Dagegen!“ steht.

Abgesehen davon habe ich den Spruch erfunden „Wer blau wählt, denkt braun!“. Benutzen Sie ihn gern, um gegen die Seuche mit den blauen Herzen in den asozialen Medien kurzen Prozess zu machen.

Um es mit John Lennon zu sagen: „Give peace a chance!“