Meine Projekte

Der Erbsenprinz

Anfangs schrieb ich Metaphern und Märchen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es zwar die berühmte Prinzessin auf der Erbse gibt, keineswegs jedoch den Prinzen, der so empfindsam ist, dass er mit der Welt nicht zurecht kommt. Als Gegenpol zu dieser Ungerechtigkeit wurde der Begriff des Erbsenprinzen geboren.

Wie es dann so häufig bei mir passiert, hat sich dann dieser Gedanke verselbständigt. Der Erbsenprinz wurde zur Marke für Märchenhaftes, Gemeinschaftslesungen und manche Kuriosität. Doch auch Lehrreiches wie das Coaching von Autorinnen und Autoren ist unter diesem Namen entstanden.

Das Projekt Erbsenprinz ist auch deutschlandweit die Marke für den “Akustischen Weihnachtskalender”, der am 01.12.2012 zum ersten Mal erschienen ist. Dieser Hörkalender, der bislang ohne Pressebericht im achten Jahr läuft und jedes Jahr mehr Zuhörer erreicht, wird mit selbst geschriebenen Gedichten und Geschichten der mitmachenden Autorinnen und Autoren befüllt. Mit zuletzt mehr als 40.000 Zuhörern in 2018 ist dieser Kalender ein großartiges und erfüllendes “Ohne Geld-Projekt” des Erbsenprinzen. Denn niemand muss für den Hörgenuss bezahlen oder bekommt Geld dafür.

Neugierig geworden? Dann folgen Sie bitte dem Link zum Erbsenprinzen.
http://www.erbsenprinz.de




Gemeinschaftslesungen

Ich bin ein großer Freund und Förderer von Gemeinschaftslesungen. Solche Lesungen werden von mindestens zwei und nach oben hin unbegrenzter Autorenzahl gestaltet. Das hat viele Vorteile und nur für eine Person einen kleinen Nachteil, den ich gern zuerst nennen will. Der diese Lesungen organisierende Mensch hat einen Auftrittsplan zu erstellen und übernimmt meist die zentrale Werbung. Vielleicht auch die Moderation, aber das ist ja kein Nachteil, finde ich.

Die Vorteile sind für Autorinnen und Autoren, dass niemand allein alles machen muss und für lernbegierige Schreibende ganz viel zum Abschauen und Impulse bekommen passiert. Man tauscht sich aus, lernt voneinander und vernetzt sich.

Die absolut großartigen Vorteile für das Publikum sind eine kurzweilige Mischung an Stimmen, Vortragskünsten und Buchvorstellungen, sowie auf einen Schlag viele Bücher im Angebot auf dem Büchertisch.

Jetzt könnte man viel über Buchverkäufe und Lesungszeiten diskutieren. Tatsache ist jedoch, dass meine Gemeinschaftslesungen für alle Beteiligten sehr viel Spaß und weiteren Nutzen eingebracht haben.

Da ich niemals Geld für Lesungen dieser Art nehme und der Erlös aus einem eventuell herumgehenden Hut für die anderen Autorinnen und Autoren bleibt (oder komplett gespendet wird), kann letztendlich nur die Heftigkeit des Beifalls ein Maß für meinen Gewinn sein. Und die schlichte Tatsache, dass sich immer wieder die gleichen Schreibenden melden, wenn ich zu einer solchen Lesung aufrufe.

Wenn Sie jetzt also Lust auf eine solche Lesung, vielleicht sogar zu einem besonderen Thema haben, dann fragen Sie mich einfach mal.

Veranstaltungen

Hier finden Sie Hinweise auf demnächst stattfindende Veranstaltungen mit mir. Und wenn ich das Löschen vergessen habe, finden Sie hier bereits gelaufene Veranstaltungen. Dann können Sie sich natürlich fragen, warum zum Geier Sie die verpasst haben.

  • 11.12.2019 um 18.00 Uhr
    Andacht mit Weihnachtsmusik, Gebäck, Kinderpunsch und einer Überraschung. Eintritt frei, barrierefreier Zugang, für Kinder geeignet.

    CVJM Wuppertal-Langerfeld e.V.
    Café
    Am Hedtberg 12
    42389 Wuppertal


  • 07.11.2020 – 29.11.2020
    Langerfelder Lesefestival “LangLese 2020”
    Die Auftrittsorte und -zeiten finden Sie rechtzeitig hier und unter www.LangLese.de


    Diese Veranstaltungsreihe ist auf 2021 verschoben!

Vorleser bekommen

Wenn Sie Interesse an einer Lesung mit mir oder durch mich haben, dann sprechen Sie mich gern an. Die Voraussetzungen dafür sind recht einfach.

  • Lesungen mit mir sind grundsätzlich kostenlos zu bekommen.
  • Die Fahrtzeit soll nicht weiter als eine Stunde rund um 42389 Wuppertal betragen.
  • Die Mindestzahl von 15 Zuhörern bei festem Publikum in Häusern von Vereinen und Institutionen oder Betrieben soll nicht unterschritten werden. Überschreitungen sind kein Problem.
  • Die Mindestzahl von 10 Zuhörern bei privaten Wohnzimmerlesungen sollte nicht überschritten werden. Die höchste Zahl legt der Raum und die darin befindliche Sauerstoffmenge fest.
  • Bei Buchungen als Vorleser anstelle einer/eines Autorin oder Autoren z.B. bei Premierenlesungen ist mit mir ein Honorar zu vereinbaren, das ich gemeinnützig nach eigenem Ermessen spende.
  • Sie sorgen, falls sinnvoll oder notwendig, für die Technik (z.B. PA-Anlage, Licht, Bühne usw.)
  • Ich stehe auch als Trauredner / Hochzeitsredner zur Verfügung. Das Honorar ist frei vereinbar, welches ich nach eigenem Ermessen spenden werde.

Anfragen senden Sie bitte per Mail an info xxx@ xxx carstenkoch xxx Punkt xxx com (Spamschutz. Entfernen Sie bitte die Leerzeichen und x.)

Was ich so schrub

Heute darf ich auch mal fahren

Mehr als 70 Kurzgeschichten zum Lachen, Nachdenken, im Hals stecken bleiben und doch wieder Lachen. Ausschließlich zu haben bei amazon und in meinen Lesungen. Sie haben die Wahl, der Preis von 7,99 € ist stets der gleiche.

Heute darf ich auch mal fahren

https://www.amazon.de/dp/1495964108/




Lesungen leicht gemacht?


Erfahrungen sind durch nichts zu ersetzen als durch Erfahrungen.

Dennoch macht es durchaus Sinn, von den Erfahrungen anderer Menschen zu zehren und sich damit ein Stück weit eigene und vielleicht bittere Erkenntnisse zu ersparen. Aus diesem Grund habe ich meinen Wissensschatz rund um Lesungen in ein Taschenbuch verpackt. Auch dieses Buch erhalten Sie ausschließlich bei amazon oder in meinen Lesungen. Was ja durchaus Sinn macht, wenn Sie auch durch Erleben lernen möchten.

Das Buch kostet lächerliche und gut investierte 4,98 € und enthält keine Tipps für Profis, sondern richtet sich bewusst an Anfänger in Sachen Lesungen.

Lesungen leicht gemacht?

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Die Löffel-Liste

In dieser Anthologie sind Kurzgeschichten enthalten, die sich alle mit dem Thema “Letzter Wunsch” beschäftigen. Die Löffel-Liste ist eine Liste der Taten, die man noch erledigen möchte, bevor man den Löffel abgeben muss. Mein Anteil an dieser bewegenden Anthologie ist eine Geschichte, die vielleicht mit einem Burn-Out beginnen könnte und mit einem Knalleffekt endet. Aber lesen Sie gern selbst. Das Buch ist im gut sortierten Buchhandel erhältlich oder bestellbar und kostet 9,90 €. Ich habe auf meinen Tantiemenanteil zugunsten eines gemeinnützigen Projekts verzichtet.

Die Löffel-Liste


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Krimis mit Fell und Schnauze

Eine hübsche Anthologie aus Kurzgeschichten mit kriminellem Hintergrund aus Sicht besonderer Fahnder, Ermittler und Täter. Mein Anteil besteht aus einer Kurzgeschichte, die aus der Sicht eines keineswegs Fell tragenden Erzählers geschrieben ist. Aber lesen Sie gern selbst.

Auch bei dieser Anthologie habe ich auf meinen Tantiemenanteil zugunsten eines gemeinnützigen Projekts verzichtet. Das Taschenbuch ist im gut sortierten Buchhandel oder auf Bestellung erhältlich und kostet 9,90 €.

Krimis mit Fell und Schnauze

https://www.amazon.de/dp/B005JRAXOM/




Du sollst nicht … oder lieber doch?

Künstler schreiben und zeichnen gegen Terrorismus. Fanatiker, die Religion als Vorwand nutzen, ihre unmenschlichen Taten zu rechtfertigen, haben die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo angegriffen. Dieses Attentat haben viele regionale Künstler genutzt und einen klaren Standpunkt gegen Terror und religiösen Wahn gesetzt. Alle Tantiemen aus dem Verkauf dieses kunterbunten Heftes im Format Din A4 gehen an die Opfer des Anschlags gegen die Meinungsfreiheit. Das Buch ist für 3,98 € nur bei Amazon und den beteiligten Menschen erhältlich.



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Sehen

Videos sind immer ein Abenteuer. Eine Lust für die Anschauenden, wenn sie das richtige Video gefunden haben und eine keineswegs immer lustvolle Angelegenheit für die Person, die sich selbst dann erleben darf. Sie kennen das bestimmt aus vielen Handyvideos, die mit Ihnen gefilmt wurden.

Der nachfolgende kleine Filmausschnitt bedarf einer kleinen Einleitung.

2011 habe ich eine Lesung aller mir bekannter Autorinnen und Autoren im Unperfekthaus Essen (nebenbei ein wunderbarer Ort für so etwas und noch viel mehr) veranstaltet. Dabei habe ich nicht nur durch die mehrstündige Lesung geführt, sondern auch selbst gelesen. Das Ganze wurde professionell aufgezeichnet und geschnitten. Die Kuriosität der vollzogenen Idee, dass ich mich am Anfang selbst anmoderiere, hat inzwischen Kultcharakter bekommen und wird immer wieder gern von mir gefordert. Nicht immer gehen geprobte Dinge glatt, aber schauen Sie selbst.

Bitte beachten Sie die Hinweise auf das Buch und die Homepage im Vor- und Nachspann nicht. Das war einmal. Aber noch immer ein Kult ist die Geschichte, die inzwischen Titel meines aktuellen Buches geworden ist, “Heute darf ich auch mal fahren”.


Die Wohnzimmerlesung

Und dann war da kürzlich, während der besonderen Zeit dieser Pandemie im Jahr 2020, die Frage, ob ich eine kurze Wohnzimmerlesung geben würde. Leider nur als Videoaufnahme, denn ein Auftritt vor Publikum sei nicht vorgesehen.

Im Grunde mag ich das nicht, denn meine Geschichten (und ich) wollen lieber ein vor mir sitzendes Publikum, das mitmacht und mitgeht. Mich reizte allein die Machart und die Idee, mich mit meinen Geschichten zwischen Kinderbuchautoren und Psychologen einzureihen. Doch was soll ich sagen? Die erste Geschichte war dann für das entscheidende Gremium doch zu missverständlich für junges Publikum. Aber schauen Sie gern selbst!

Lustvoll, Heute darf ich auch mal fahren , Der letzte Tag

Hörvergnügen

Der größte Zauber von allen liegt jedoch darin, meine Geschichten zu hören. Sie sind mit den Jahren des Wachsens von Lese- zu Hörgeschichten geworden. Die einhellige Meinung meines verehrten Publikums ist die, dass man noch so viel von mir gelesen haben kann, das Hörerlebnis live ist eine echte Bereicherung. Die hier zu hörenden “Studioaufnahmen” bieten auch dazu nur einen kleinen Vorgeschmack auf das Live-Erlebnis.

Hören Sie nachfolgend und der Saison entsprechend einige, sagen wir mal weihnachtliche, Worte.



Ab zum Chef
Die etwas anders eskalierende Weihnachtsgeschichte



Letzte Weihnachten
Eines der ganz sicher zukünftigen Weihnachten, wenn das so weiter geht …



Rassisten-Weihnacht
Manchmal kann auch Rassismus jemand Unerwartetes treffen.



Ich gebe es zu, ich kann aber auch ganz anders. Manche meiner Geschichten haben ihren Ursprung in wahren Erlebnissen. Ob es meine sind oder die anderer Mitmenschen sei dahin gestellt. Wenn Sie mögen, hören Sie gern die nachfolgende kleine Mischung aus Romantischem, Kriminellem und dann doch vielleicht auch mal eskalierendem Alltagsgeschehen.

Jugendliebe
Wie sagte einst ein Zuhörer? Ein Buchstabe verändert die komplette Sichtweise.

Eine große Ehre ist und war mir die Zusammenarbeit mit dem großartigen Narratu. Das Ergebnis ist eine CD als Hörereignis, dass so unvergleichlich grandios ist, dass diese Scheiben wie Blei in den Regalen liegen geblieben sind. Vermutlich nur deshalb, weil man sie vor lauter Ehrfurcht nur bewundern und keineswegs nach dem Preis fragen mochte. Der im Übrigen mit 9,90 € zugegeben unverschämt hoch angesetzt war.

Doch hören Sie nun meine Kurzgeschichte “Lustvoll”, wunderbar aufbereitet und gesprochen von Narratu.

Lustvoll
Knie nieder!



Eine der schönsten Geschichten, die ein wenig mystisch erscheint, beschreibt den langen Weg zweier Menschen, entstehend aus einer Zufallsbegegnung. Oder war es eine Fügung? Basierend auf wahren Ereignissen, hat hier der unglaubliche Narratu erneut aus meiner Geschichte ein ganz besonderes Hörerlebnis geschaffen. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie

Begegnungen
Zug um Zug

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Quelle: eRecht24

Mittelalter

Mittelalter

Carsten (CeKaDo) Koch

Ach Murat, da wo du herkommst, herrscht ja noch dunkelstes Mittelalter. Unsere Kultur war dir bestimmt fremd, als deine Eltern dich hierhergebracht haben, oder? Ich kann dir aber sagen, selbst in unserem, ach so zivilisierten Land, gibt es noch immer Typen, die lieber im Mittelalter leben und Rituale vollziehen, bei denen dir schlecht wird. Obwohl, du bist ja eine ziemlich harte Type, wie ich sehe.

Murat, willst du wissen, warum ich hier mit dir rede? Wegen der Sache mit dem Mittelalter, könnte ich sagen. Weil meine Ex-Frau nicht begriffen hat, dass wir in der Neuzeit leben. Darum sitze ich hier bei dir, wir trinken deinen türkischen Kaffee und will dir meine Geschichte erzählen.

Murat, weißt du, was Liebe ist? Du nickst wissend. Ich kann dir davon berichten, was ich als Liebe erfahren habe. Liebe tut weh, endet immer im Chaos und lohnt sich nicht, wenn man ein friedliches Leben haben will. Lass die Finger von der Liebe, das kann ich dir nur raten. Als ich mich damals in meine Frau verliebte, war ich tief in meinem Inneren schon sicher, dass es eine gewaltige Portion Wahnsinn war, die da auf mich zukommen sollte. Sie war klein, blond, hatte lange Haare und qualmte am Tag zwei Schachteln Zigaretten weg. Ich war dunkelhaarig, groß gewachsen und Nichtraucher. Aber wenn die Liebe auf einen Misthaufen fällt, wachsen auch da zarte Pflanzen des Vergessens. So wurden wir ein Paar und heirateten sogar, obwohl mir eine innere Stimme vor dem Altar flüsterte, ich solle jetzt einfach abhauen und so weit laufen, wie mich meine Füße tragen.

Hätte ich damals lieber auf Gottes Stimme gehört und getan, was zu tun ist. Aber nein, ich war blind. Die Beziehung wurde gewaltsam, Murat, du kennst das bestimmt aus deinem Heimatland. Da schlagen Männer schon mal auf offener Straße ihre Frauen, wenn die nicht parieren. Hier bekam ich Prügel, wenn ich nicht funktionierte, allerdings immer hinter verschlossenen Türen. Weichei nennst du mich? Ich gebe es zu, ich war nicht in der Lage, eine Frau zu schlagen. Auch als sie mir das Messer quer durch mein Gesicht zog, wehrte ich mich nur schwach und stieß sie von mir. Die Narbe kannst du hier noch sehen. Sie ging zum Arzt und zeigte mich wegen Misshandlung an. Das war meine erste Verhandlung vor Gericht als Beschuldigter. Da hast du als Mann schlechte Karten, das kannst du glauben. Geldbuße statt Haft bekam ich auch nur, weil ich noch ein unbeschriebenes Blatt war. Die Alte lief jedoch jetzt richtig Amok, fühlte sie sich doch durch das Urteil noch bestärkt.

Sie kam auf den esoterischen Trip, glaubte plötzlich an Tarot, Engelkarten und Hexenkult. Sie eröffnete einen Laden mit Räucherstäbchen, Hexenpuppen, Beschwörungsbüchern und Teufelsfratzen, ging regelmäßig zu einer Wahrsagerin und begann selbst, einsame und frustrierte Frauen mit Weissagungen aller Art über´s Ohr zu hauen. Du glaubst nicht, wie dumm die Menschen sind, wenn da jemand qualmend vor ihnen sitzt, mit wichtiger Stimme spricht und das Blaue vom Himmel lügt. Inzwischen bezeichnete sie sich offiziell als Hexe, rauchte vier Schachteln am Tag und hatte sich die Haare rot gefärbt. Ich verließ sie,zog wieder ein und trennte mich nach einem weiteren Gewaltexzess, sowie zwei ungewollten Kindern endgültig von ihr. Während sie mich noch verfluchte, zog ich viele hundert Kilometer weit weg. Sie demolierte alles, was ich nicht schnell genug vor ihr rettete, verschenkte an meine Freunde Hexenbretter, gab die Kinder ins Heim und erzählte Lügen über mich, wo sie nur konnte.

Mir fiel der Neuanfang schwer, ich war arbeitslos und konnte ihrer Unterhaltsklage nichts entgegen setzen. Murat, bist du geschieden? Auch, du Ärmster. Dann kennst du die Sache mit dem Unterhalt, das blutet dich aus, wenn du so dumm warst und während der Ehe gearbeitet hast. Sie verklagte mich, sie gewann, rothaarig, nach Qualm stinkend und mit grellem Blick den Richter bestechend. Obwohl ich mit nichts, außer meinen Kleidern am Leibe aus der Wohnung ausgezogen war, von minimalem Arbeitslosengeld lebt und nicht wusste, wo ich morgen das Essen hernehmen sollte, wurde ich zu horrenden Zahlungen an die selbst ernannte Hexe verurteilt. Ich konnte nichts leisten, wurde wieder verklagt, sollte inhaftiert werden und wusste eines Tages nicht mehr ein noch aus. Sie startete ihre Rufmordkampagne an meinem neuen Wohnort, log, was die Balken ihres Hauses hergaben, während ich mir nicht einmal einen weiteren Umzug leisten konnte, um ihr zu entkommen. Überall wo ich  war und sie erschien, um mich fertig zu machen, blieb hinter mir verbrannte Erde zurück.

Ja, Murat, du hast Recht. Solch eine böse Hexe findest du eigentlich nur noch in Märchenbüchern und Geschichten aus dem Mittelalter. Sie blutete mich aus, als ich einen Job fand und sie das gewahr wurde. Ich durfte immerhin weiter arbeiten, Überstunden machen und ihr mein gesamtes Geld in den gierigen Rachen schieben. Mir blieb nicht viel, um zu Fuß zur Arbeit zu kommen und mich halbwegs zu ernähren. Jedes Jahr verklagte sie mich aufs Neue, rief wöchentlich meinen Arbeitgeber an und verlangte jede Lohnbescheinigung. Mein stummer Hass stieg ins Unermessliche. Ich finanzierte mit meinem Unterhalt ihre fünf Schachteln schwere Zigaretten am Tag, die sie in ihrem widerlichen Lügenschlund verqualmte. Schwarzarbeit konnte ich ihr nicht nachweisen, denn welches Gericht würde schon die Tätigkeitsbezeichnung „Hexe“ anerkennen? Du nickst? Du kennst dich damit aus, nicht wahr?

Murat, als meine Mutter starb, hinterließ sie mir einen winzigen Geldbetrag. Gerade genug, um sie würdig unter die Erde zu bringen und um mir eine Fahrkarte bis vor das luxuriöse Haus dieses ekelhaften Weibes zu kaufen, das mich mein Leben lang weiter verfolgen würde. Für die letzten 10 Euro aus meiner Brieftasche tankte ich einen Kanister Benzin an der Dorftankstelle bis zum Rand voll. An das, was danach kam, kann ich mich nur noch dunkel erinnern. Der verwilderte Vorgarten, das offene Fenster, der Zigarettenrauch, das Schild „Anerkannte Hexe“ neben der Haustür und der Schatten auf dem breiten Brett, die brennende Zigarette im stinkenden Maul unter den roten Haaren. Der Gestank nach Räucherstäbchen und Geschlechtsverkehr, der haarige Arsch des fetten Dorfmetzgers noch halb auf ihr. Die schlaffen Brüste der Alten. Bei ihrem Anblick musste ich mich übergeben, Murat.  

Ich weiß nur, dass das halbe Dorf am Feuer stand, bevor die Feuerwehr eintraf. Die Männer in den Uniformen waren fast alle volltrunken, sie hatten Schützenfest zu feiern und wenig Lust, in dieser Nacht noch zu arbeiten. Als sie von den Schaulustigen erfuhren, dass die Alte noch im Haus war, rollten sie besonders langsam ihre Schläuche aus. Beliebt war sie bei keinem der Männer. Hatte sie doch den Dorfschönheiten und Frauen so einige dreckige Flöhe über weibliche Hexenmacht ins Ohr gesetzt. Als neugierig die Mitglieder des Spielmannszuges eintrafen, um zu schauen, was da los ist, konnte selbst der mit Blaulicht und Martinshorn anfahrende halbtrunkene Dorfpolizist nicht mehr verhindern, dass um das brennende Haus herum zur fröhlichen Blasmusik getanzt wurde. Die Flammen schlugen inzwischen nur noch in den Himmel, wenn das Feuer wieder irgendwelche Essenzen erreichte. Die schwere Hand des Polizisten legte sich auf meine Schulter und er nahm mir beinahe sanft den Benzinkanister ab. Damit verhinderte er gerade noch, dass ich barfuß durch die glühende Räucherkohle in den Trümmern laufen würde, um das rituelle, reinigende Feuer zu genießen.

Hexen müssen verbrannt werden, sagte man im Mittelalter und heute noch in deinem Land, nicht wahr?

Murat, es ist Essenszeit, ich höre den Wärter kommen. Sag mal, warum bist du eigentlich hier?

Familie Sale erobert die Welt

1. Platz Open Wort-Café Bochum am 02.02.2012 – Carsten (CeKaDo) Koch

Familie Sale erobert die Welt

Niemand außer mir scheint es bemerkt zu haben. Seit einiger Zeit wird unsere Wirtschaft von der Familie Sale unterwandert. Ein großes, dunkles Geheimnis wabert über diesem Namen. Denn niemand scheint die Gefahr ernst zu nehmen, die nur ich erkenne. Offenbar über Nacht tauchten erst in den Bekleidungsgeschäften der großen Handelsketten fast schüchtern erste Hinweise auf den späteren Eroberungsschlag auf. Ausgerechnet mitten im Sommerschlussverkauf übernahm der Familienclan zunächst die einschlägigen Modegeschäfte. Niemand außer mir achtete darauf, als an den ersten Kleiderständern neben den üblichen Prozentzeichen ein kleines rotes Schild mit der Aufschrift “Sale” aufgestellt wurde.

Warum diese groß angelegte Übernahme aller Innenstadtgeschäfte unserer Stadt so harmlos und vorsichtig begann, werden wohl nur die Werbestrategen der Sale-Familie wissen. Wer ist Sale? Wo kommen sie her? Und warum zum Teufel bemerkt niemand, was da gerade mit uns passiert. Ich habe über einen langen Zeitraum intensive Recherchen unternommen, um dieser nahezu unheimlichen Übernahme aller Geschäfte in Deutschland auf den Grund zu kommen. Einzig die Dönerbuden an jeder zweiten Ecke dieses Landes sind von der Besitzerergreifung durch die Sale-Familie noch ausgenommen. Noch! Ich vermutete, dass meine Suche mich nach Italien führen würde. Hinein in das Land der Mafiosi und Bestechungen. Doch weit gefehlt, es kam viel schlimmer.

Mein erster Weg führte ins Internet. Tippen sie doch mal bei Google den Begriff “Sale” ein. Sie erleben binnen Sekundenbruchteilen den gesamten gemeinen Anschlag auf diese Welt durch die Familie Sale. Innerhalb von 0,23 Sekunden wirft Google 750 Millionen Suchergebnisse zu “Sale” aus. 750 Millionen offene Übernahmen weltweit. Filtern Sie mit Klick auf “Seiten auf Deutsch” alle ausländischen Übernahmen weg, dann bleiben allein für Deutschland 154 Millionen Sale-Eroberungen festgestellt. Da wir in unserem Land momentan knapp 81,8 Millionen Einwohner beherbergen, entsteht so die erschreckende Erkenntnis, dass die Sales inzwischen jeden Einwohner und jeden Gewerbebetrieb Deutschlands fest in ihren gierigen Händen halten. Und niemand scheint es zu bemerken. Oder wissen Sie sich etwa von den Sales ferngesteuert?

Meinen vorsichtigen Ermittlungen zur Folge gliedert sich der Sale-Clan in der Hauptsache durch die Gebrüder Sale. Haben sie anfangs, wie oben bereits erwähnt, nur vorsichtig den Namen “Sale” als Kennzeichnung an Kleiderständern angebracht, so sind inzwischen deutlich die Unterscheidungen der Territorien verschiedener Brüder Sale zu erkennen. Es begann damit, dass an den Schaufensterscheiben der übernommenen Geschäfte plötzlich neben den rotweißen Namensschildern “Sale” der Vorname des ältesten Bruders und Familienführers Total prangte. “Total Sale” wurde bekannt dafür, dass er ganze Läden räumen ließ und dafür Rabatte bis zu 70 Prozent versprach. Noch heute ist klar, wo Total Sale den Betrieb übernimmt, steht hinterher kein Regal mehr auf dem anderen. Inwieweit total auch für die erste deutsche „50 Prozent auf alles, außer Tiernahrung“ und die damit verbundene Insolvenz einer großen Heimwerkermarktkette verantwortlich ist, blieb bisher unerklärt.

Total setzt als Druckmittel, wenn eine Übernahme zwecks Räumung am Widerstand der Geschäftsinhaber scheitert, gern und häufig die Brüder “Winter Sale” und Summer Sale” ein. Diese beiden schlitzohrigen Gesellen schleichen sich als angebliche Geschäftsberater in die Betriebe ein und sorgen sozusagen von innen heraus für eine Auflösung durch Schleuderpreise. Oft bemerken die heimischen Kaufleute viel zu spät, dass “Total Sale” bereits das Ruder fest in der Hand hat und den Laden in den Ruin treibt. Das Ergebnis ist gewaltig: Fleece-Jacke = Sale, Top = Sale, Pumps = Sale, Kinderjacke = Sale, Nachthemd = Sale, Sale Mode und Sale Wohnaccessoires. Sale, Sale, überall. Wo man heute auch hinschaut, Sale hat die Geschäftswelt fest im Griff. Ging meine Liebste früher zu “Charme und Anmut” oder zu “Hager und Mager”, geht sie heute zu Sale. Allerdings weiß ich nie, ob es der Sale an der Ecke oder in der nächsten Stadt ist. Denn Sale ist überall.

Gestern ist mir ein erstes Zeichen des jüngsten Mitglieds des Sale-Clans begegnet und das hat mir Angst gemacht. Am Haushaltswarengeschäft gegenüber prangte im Schaufenster der dicke rote Aufkleber “Super Sale”. Darunter stand “Alles muss raus!” Super Sale ist der Endschlag gegen die Wirtschaft in diesem Lande. “Alles muss raus”. Mir ist klar, was die Sales wollen. Sie wollen das Land für sich allein.

Verzweifelt habe ich mich an unsere Zeitung gewandt. Ich erklärte ihnen, wie es um die Sales steht und was uns allen droht, wenn diese Familie ihr grauenhaftes Treiben weiterhin ungeschoren fortführen kann. Der Redakteur hatte mich erst ernst angehört und dann ausgelacht. Er meinte, ich wäre da einem großen Irrtum aufgesessen. “Sale” würde “ße-il” gesprochen und bedeute das englische Wort für “Verkauf”. Alles wäre ganz harmlos und erklärbar. Aber warum sollte ein Verkäufer etwas in englischer Sprache verkaufen wollen, was sich vorher schon gut auch in Deutsch verkaufte? Ein seltsames Rätsel ist das. Betrübt trottete ich also vorhin heimwärts, noch ganz in Gedanken. Plötzlich traf mich die Erkenntnis wie ein Blitz, als ich die Zeitung aus dem Briefkasten am Straßenrand holte. Auf der Titelseite prangt eine großformatige Anzeige mit dem Hinweis auf “Sale” im Innenteil. Ich wusste es, auch die Zeitungsleute sind schon infiltriert.

Während ich noch von den Mülltonnen zum Hauseingang unseres Wohnblocks Richtung Haustür wankte, blieb ich beim Anblick eines Schildes wie geschlagen stehen. “Super Sale” stand da über einem Schriftzug im Fenster der leeren Erdgeschoßwohnung. Darunter ein “Zu verkaufen” und eine Makleradresse. Vor unserer Haustür. Super Sale hat zugeschlagen. Alles muss raus! Alle müssen raus! Ich muss raus!

Der Autor

Sofalesung


Was soll man über sich schreiben, das andere Menschen interessiert?

Nun ja, ich wurde 1959 in Hannover geboren und lebe jetzt in einem wunderbaren Stadtteil Wuppertals.

Lesen war schon immer meine Leidenschaft und das Schreiben war nur deshalb mühsam, weil meine Gedanken schneller davon liefen, als die Hand mit der Niederschrift hinterher kam. Das änderte sich, als die Computer mit ihren leichtgängigen Tastaturen Deutschland eroberten.

Dennoch war es schwierig, die ganzen Erfahrungen und Geschichten, die sich in meinem Kopf die Türklinke in die Hand gaben, in wohlfeile und vor allen Dinge lesbare Worte und Sätze zu verpacken. Mein Anspruch war sehr hoch und daran scheiterte ich. Bis ich 1999 an einem thematisch völlig anderem Seminar teilnahm und dort gab es eine Initialzündung für das Schreiben von Metaphern. Seitdem läuft es, kann ich heute sagen.

Schrieb ich anfangs noch therapeutisch allein für mich, stellte ich mich später der Öffentlichkeit und schreibe heute nur noch für die Präsentation des Verfassten. Mir macht inzwischen das Vorlesen live und vor Ort mehr Spaß als das Veröffentlichen.



Die Themen haben sich ebenfalls verändert und so blicke ich inzwischen auf weit mehr als 150 Kurzgeschichten und Gedichte zurück, von denen viele noch nie gelesen wurden, geschweige denn das Licht der Öffentlichkeit in einem Buch erblickt haben.

Alle Blumen wollen leben

Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich nicht vom Schreiben leben muss und mich Einnahmen durch Buchverkäufe und Ranglisten nicht interessieren. Ich erfreue mich vielmehr daran, wenn jemand ein Buch erworben hat, um sich oder andere damit zu beglücken. Den Verkaufspreis habe ich derart festgelegt, dass kein Gewinn entsteht. Und ich habe riesigen Spaß daran, dass Menschen mir zuhören und über die Geschichten lachen oder nachdenken.

Weihnachtslesung

Hauptberuflich bin ich als Begleiter für Menschen in schwierigen Lebenslagen tätig. Ehrenamtlich engagiere ich mich für die Musik und meinen Stadtteil. Ich bin sehr zufrieden verheiratet und natürlich schon Großvater. Aber das ist eine andere Geschichte.

Was mir wichtig ist, schreibe ich auf und spreche öffentlich darüber. Ob als kleinen Beitrag bei facebook oder als Geschichte gegen Rassismus, Terrorismus oder Ungerechtigkeiten des Alltag, ich lasse es heraus. Ich bin der ganz klaren Meinung, dass wir Autoren lauter gegen rechtes Gedankengut schreiben und vorlesen müssen, damit der Lärm der (un)rechten Parolen weniger gehört wird.



Sprecher
Foto: Just You

Um es mit John Lennon zu sagen: “Give peace a chance!”